EINE NACHT IM

„Shou Sugi Ban House“, Long Island

Wo gestresste New Yorker entspannen.

DIE GROS­SE STIL­LE In­ne­re Ein­kehr mit Ja­pan-Touch zwi­schen den Dü­nen

End­lich müs­sen die ge­stress­ten Hoch­leis­ter aus New York nicht mehr in ein Ashram nach In­di­en shut­tlen, um zu ih­rem Ich zu­rück­zu­fin­den. Sie brau­chen nur in ihr wohl­ver­trau­tes Up­per­class-Nah­er­ho­lungs­ge­biet vor den To­ren der Stadt zu fah­ren, in die Hamp­tons: Das „Shou Sugi Ban Hou­se“ in Wa­ter Mill ist der neue Well­ness­tem­pel für aus­ge­laug­te Bes­ser­ver­die­nen­de.

Als das Fe­ri­en­haus von Amy Cher­ry-Ab­it­bol, ei­ner ehe­ma­li­gen Wirt­schafts­an­wäl­tin, auf Long Is­land ab­brann­te, bau­te sie es als Ho­tel wie­der auf. Dass sie lan­ge in Ja­pan ge­lebt hat, sieht man. Im Hof ste­hen Kirsch­bäu­me, vor der Tür ein rie­si­ger Bud­dha aus Stein, es gibt ei­nen ja­pa­ni­schen Gar­ten, Salz­was­ser­pool, ei­nen Sitz­kreis aus Be­ton um ein Holz­feu­er. Je­des der 13 Strand­häu­ser hat eine tra­di­tio­nel­le ja­pa­ni­sche Holz­ba­de­wan­ne, ein Bett aus hel­ler Ei­che im Kobe-Stil, al­les in leich­ten Tö­nen. Der Ort wirkt wie ein Mix aus Ryo­kan und Ka­li­for­ni­ens be­rühm­tem Well­ness­re­sort „Ranch Ma­li­bu“.

Den Gar­ten ent­warf Land­schafts­ar­chi­tek­tin Lily Kwong aus Brook­lyn, die Me­nüs Noma-Mit­grün­der Mads Refslund. Als spi­ri­tu­el­le Coa­chin küm­mert sich Sat Dars­han Khal­sa, in In­di­en am Fuß des Hi­ma­la­ja auf­ge­wach­sen, Kunst­stu­di­um in Har­vard und Mit­grün­de­rin des Me­di­ta­ti­ons-Start-ups In­scape. Da­nach ist man viel­leicht nicht mehr aus­ge­brannt, aber ab­ge­brannt: Sechs Näch­te kos­ten 8167 Euro. 1

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2019.