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Der Mañana-Mann

DEUTSCHE BAHN Weichensteller Lutz nervt mit leeren Versprechen. Jetzt läuft seine Zeit ab.

FROH­GE­MUT Kon­zern­chef Lutz er­setzt Ta­ten durch Wor­te

Richard Lutz (55)ist ein Mann der Zu­kunft. Zu­min­dest ver­trös­tet er gern auf sie. So schlecht könn­te die Deut­sche Bahn (DB) gar nicht sein, dass ih­rem obers­ten Wei­chen­stel­ler nicht noch ein paar ro­si­ge Aus­bli­cke ein­fie­len. Dann drischt er Phra­sen wie „Wir sind auf dem Weg zu ei­ner bes­se­ren Bahn für un­se­re Kun­den“, oder es setzt ein Flos­kel­ge­wit­ter rund um die „Mo­bi­li­tät der Zu­kunft“.

Die Fra­ge ist al­ler­dings, ob der Bahn-Chef selbst eine Zu­kunft hat. Im Auf­sichts­rat und beim Al­lein­eig­ner Bund wach­sen die Vor­be­hal­te ge­gen ihn. „Im Hin­ter­grund“, raunt ein gut ver­drah­te­ter Ver­kehrs­po­li­ti­ker, „lau­fen die Vor­ver­hand­lun­gen über sei­ne Ab­lö­sung.“

Be­reits am 18. Sep­tem­ber könn­te es für den Ma­na­ger eng wer­den. Dann dis­ku­tiert der Auf­sichts­rat er­neut über die so­ge­nann­te Be­ra­te­raf­fä­re – und die wo­mög­lich fa­ta­le Rol­le, die Lutz da­bei ge­spielt hat.

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