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Kostenschneider

HUGO BOSS Zwei Finanzer sollen bald die Modefirma führen.

STIL­SI­CHER Her­mann Wal­de­mer ist Fa­vo­rit für die Auf­sichts­rats­spit­ze

Die jüngs­te Ko­ope­ra­ti­on ver­rät ei­ni­ges über die ak­tu­el­le Be­find­lich­keit bei Hugo Boss: Meiss­ner Por­zel­lan. Wo Vor­gän­ger Claus-Diet­rich Lahrs (56) auf Lu­xus ge­setzt hat­te, sich mit Hol­ly­wood­stars wie Hil­ary Swank (45) um­gab und Ver­trä­ge mit den Fuß­bal­lern von Frank­reichs Eli­te­klub Pa­ris Saint-Ger­main schloss, ver­bün­det sich Nach­fol­ger Mark Lan­ger (51) mit ei­nem eher be­tag­ten Part­ner. Im No­vem­ber kommt eine Boss-Kol­lek­ti­on be­druckt mit Tier­mo­ti­ven aus dem Reich der säch­si­schen Ma­nu­fak­tur auf den Markt.

Lan­ger hat den An­zug­schnei­der ge­wöhn­lich ge­macht, er hat Boss auf so­li­de Ef­fi­zi­enz ge­trimmt. Was fehlt: eine über­zeu­gen­de Vi­si­on für die Neu­aus­rich­tung von Deutsch­lands größ­tem Mo­de­her­stel­ler.

Das Ge­schäft läuft so lala. In den USA und Deutsch­land schrumpft es so­gar. Soll­te auch noch Asi­en schwä­cheln, wäre die für 2022 in Aus­sicht ge­stell­te Um­satz­ren­di­te von 15 Pro­zent kaum noch er­reich­bar. On­line er­höht Lan­ger zwar nach und nach den Um­satz, al­ler­dings zu Las­ten der Mar­ge. Auch beim Ak­ti­en­kurs macht sich Lan­ge­wei­le breit: Er ist bin­nen ei­nes Jah­res von 70 auf un­ter 50 Euro ge­fal­len. Hält die Ent­wick­lung an, könn­te die Mo­de­mar­ke zum Ziel für Ak­ti­vis­ten wer­den.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2019.