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Ein Lichtlein brennt

MEDIA SATURN MSH-Chef Ferran Reverter lotet einen Verkauf an den Investor Advent aus.

Jörn Wer­ner (58) hat nicht nur Be­triebs­wirt­schaft stu­diert, son­dern auch Psy­cho­lo­gie. Das habe ihm bei sei­nen ver­schie­de­nen Jobs als Un­ter­neh­mens­len­ker schon viel­fach ge­hol­fen, be­tont der Ce­cono­my-Chef gern. Die Wir­kung sei­nes Auf­tritts bei der letz­ten Auf­sichts­rats­sit­zung An­fang Au­gust dürf­te ihn des­halb we­nig er­stau­nen. „Der war rich­tig an­ge­fasst“, sagt ei­ner der Teil­neh­mer und wähn­te Wer­ner „kurz da­vor hin­zu­schmei­ßen“.

Ce­cono­my ist die Mut­ter von Me­dia Sa­turn (MSH), gut 78 Pro­zent hält das bör­sen­no­tier­te Un­ter­neh­men an dem schwan­ken­den Elek­tronik­rie­sen, der die An­le­ger auch mit sei­nen letz­ten Quar­tals­zah­len nicht über­zeu­gen konn­te: Trotz di­ver­ser Spar­maß­nah­men schmier­te die Brut­to­mar­ge ab, der Fehl­be­trag fiel mit 45 Mil­lio­nen Euro hö­her aus als von Ana­lys­ten er­war­tet. Die Quit­tung folg­te prompt: Zum Bör­sen­schluss fand sich die Ak­tie am un­te­ren Ende des SDax wie­der.

Die heik­le Si­tua­ti­on ver­langt nach ei­nem schnel­len Tur­naround; nach ei­nem ge­mein­sa­men Kraft­akt von MSH-Chef Fer­ran Re­ver­ter (46) und Ce­cono­my-Boss Jörn Wer­ner. Ei­gent­lich. Doch bis­lang herrsch­te zwi­schen den bei­den Ma­na­gern kei­ne Har­mo­nie; nun hat der Krach ei­nen neu­en Hö­he­punkt er­reicht.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2019.