NAMEN UND NACHRICHTEN

Brieffeinde

TÖNNIES Die Schlachterfehde wird für den prominent besetzten Beirat gefährlich.

BE­KLAGT Ex-Sie­mens-Vor­stand Sieg­fried Russ­wurm

Es soll­te doch Frie­den herr­schen. Cle­mens Tön­nies (63) und sein Nef­fe Ro­bert (41) hat­ten 2017 ihre jah­re­lan­ge „Schlacht der Schlach­ter“ um die Herr­schaft über den größ­ten Fleisch­ver­ar­bei­ter der Re­pu­blik be­en­det, ein pro­mi­nent be­setz­ter Bei­rat soll­te im Zwei­fel ver­mit­teln. Doch jetzt ge­ra­ten die Schlich­ter selbst zwi­schen die Mes­ser.

Ende Juli sand­te Ro­bert Tön­nies eine 29-sei­ti­ge Kla­ge­schrift an die Deut­sche In­sti­tu­ti­on für Schieds­ge­richts­bar­keit (DIS), mit der er ei­nen Ver­kauf des Kon­zerns (Um­satz: 6,7 Mil­li­ar­den Euro) er­zwin­gen will. Seit­her spitzt sich die Lage zu.

So hat die DIS ge­ra­de drei Schieds­rich­ter be­nannt, um über eine wei­te­re Kla­ge von Ro­bert Tön­nies zu be­fin­den. Und die wen­det sich ge­gen zwei Bei­rats­mit­glie­der: den ehe­ma­li­gen Sie­mens-Vor­stand Sieg­fried Russ­wurm (56) und Bei­rats­chef Rein­hold Fest­ge (73), Ge­sell­schaf­ter des Ma­schi­nen­bau­ers Ha­ver & Boecker.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2019.