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Donatus Kaufmann

geht mit fast vier Millionen.

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Als der da­ma­li­ge Thys­sen­Krupp-Vor­mann Hein­rich Hie­sin­ger (59) 2014 den Me­tro-Chef­jus­ti­zi­ar Do­na­tus Kauf­mann (57) zum Com­p­li­an­ce-Vor­stand in Es­sen be­för­der­te, woll­te er ein Zei­chen für sau­be­re Ge­schäf­te set­zen. Kauf­mann ar­bei­te­te das Schie­nen­kar­tell auf, müh­te sich mit den Ver­stri­ckun­gen ei­nes U-Boot-Deals mit Is­ra­el. In­tern be­rühmt wur­de die „Com­p­li­an­ce-Lot­te­rie“, bei der Kauf­mann zur Weih­nachts­zeit un­ter der Be­leg­schaft der Kon­zern­zen­tra­le Prä­sen­te ver­los­te, die Ma­na­ger nicht hat­ten an­neh­men dür­fen.

Doch selbst bei ei­nem Se­ri­en­tä­ter wie Thys­sen­Krupp – zu­letzt muss­te der Kon­zern 100 Mil­lio­nen Euro für eine der Stahl­spar­te dro­hen­de Kar­tell­stra­fe zu­rück­stel­len – füllt das dau­er­haft kei­ne Vor­stands­po­si­ti­on. An­fang des Jah­res soll Kauf­mann für die Ab­schaf­fung sei­nes Res­sorts plä­diert ha­ben, in dem er sich zu­letzt auch um Tech­no­lo­gie, In­no­va­ti­on und Nach­hal­tig­keit küm­mer­te. Bis Ende Sep­tem­ber muss­te er blei­ben.

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