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DAS METHUSALEM-KOMPLOTT

SCHWARZ GRUPPE Mit einer verpfuschten Personalpolitik beschädigen der Inhaber Dieter Schwarz und sein allmächtiger Vertreter Klaus Gehrig ihr Lebenswerk: Die Supermarktkette Kaufland schreibt Verluste, beim Discounter Lidl fallen die Renditen.

HAN­DELS­KRIE­GER Klaus Geh­rig hat die Schwarz Grup­pe zum dritt­grö­ßen Le­bens­mit­tel­händ­ler der Welt aus­ge­baut. Doch er ver­pass­te den Ab­sprung zur rech­ten Zeit. Jetzt tür­men sich die Pro­ble­me.

Die Fei­er zum 80. Ge­burts­tag von Die­ter Schwarz am 24. Sep­tem­ber gilt als Ver­schluss­sa­che. Nichts soll an die Öffent­lich­keit drin­gen über die Ze­re­mo­nie auf dem TUM Cam­pus Heil­bronn, ei­ner vom Ju­bi­lar ge­stif­te­ten Lehr- und For­schungs­ein­rich­tung.

Hand­ver­le­se­ne Füh­rungs­kräf­te von Lidl und Kauf­land sind ge­la­den, dazu ei­ni­ge Weg­ge­fähr­ten. Re­den und Ge­schen­ke ver­bit­tet sich Schwarz, nur ein Mu­sik­pro­gramm ist für den Abend vor­ge­se­hen.

Die Pres­se bleibt au­ßen vor. Auch das Lo­kal­blatt „Heil­bron­ner Stim­me“ soll – wie im­mer – dicht­hal­ten. Kei­ne Be­rich­te über den Fest­akt, kei­ne Fo­tos. Und kei­ne In­ter­views. Die gebe er „grund­sätz­lich nicht“, schrieb Schwarz kürz­lich dem ma­na­ger ma­ga­zin.

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