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Nach dem Höhenrausch

LUFTHANSA Chefpilot Carsten Spohr hat im Überschwang der Eurowings-Expansion ein paar kapitale Steuerfehler gemacht. Jetzt sortiert er im Management aus.

SCHAR­FER KON­TRAST Eben noch konn­te Luft­han­sa-Len­ker Cars­ten Sp­ohr Re­kor­de fei­ern. Jetzt muss er wie­der da an­set­zen, wo er vor fünf Jah­ren be­gon­nen hat – bei schmerz­haf­ten Um­bau­ten.

Drau­ßen brann­te die Son­ne, drin­nen heiz­te Cars­ten Sp­ohr (52) den Zu­hö­rern ein. Teil­neh­mer er­in­nern sich an eine in je­der Hin­sicht schweiß­trei­ben­de Ver­an­stal­tung. Die 300 Top­füh­rungs­kräf­te der Luft­han­sa, die Ende Juni in ei­nem Han­gar am Frank­fur­ter Flug­ha­fen zu­sam­men­ka­men, hat­ten si­cher­lich ge­ahnt, dass es nicht all­zu lus­tig zu­ge­hen wür­de – kurz nach ei­ner Ge­winn­war­nung.

Und tat­säch­lich: Kon­zern­len­ker Sp­ohr, an gu­ten Ta­gen ein Aus­bund an Ver­bind­lich­keit, ging sei­ne Leu­te dies­mal fron­tal an. Mit Aus­ru­hen auf dem Er­reich­ten sei es nicht ge­tan, blaff­te er. Und for­der­te drin­gend mehr Ehr­geiz, mehr Tem­po und Lea­dership.

Es war kein ein­ma­li­ges Auf­wal­len der Ge­füh­le, son­dern der Be­ginn ei­ner neu­en Gang­art. Ende Juli re­de­te er er­neut Ta­che­les, bei ei­nem Mee­ting in Stock­holm. Wei­te­re Kampf­an­sa­gen wer­den fol­gen.

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