UNTERNEHMEN

BÜROHENGST

WEWORK Adam Neumann hat Arbeitsplätze schöner gemacht – und dafür Milliarden verbrannt. Jetzt will er sein Start-up mit windigen Storys an die Börse abschieben.

GURU OF WE Grün­der Adam Neu­mann wird bei We­Work an­ge­be­tet. Im Un­ter­neh­men zäh­le al­lein sein Wil­le, be­rich­ten ehe­ma­li­ge Mit­ar­bei­ter.

Adam Neu­mann (40) ist ein Mann, der Pro­fa­nes gern mit De­tails über­höht – und dar­aus eine süf­fi­ge Ge­schich­te bas­telt. Fer­tig ist das Ge­schäfts­mo­dell von We­Work.

Für den Grün­der des Co­wor­king-Start-ups sind die Miet­ar­beits­plät­ze in sei­nen Hun­der­ten Fi­lia­len welt­weit nicht bloß Bü­ros – son­dern ein so­zia­les Ver­spre­chen: enge Trep­pen­häu­ser, die zu spon­ta­nen Be­geg­nun­gen ein­la­den. Leh­nen­lo­se Ho­cker, die ih­ren Nut­zern Of­fen­heit in alle Rich­tun­gen bie­ten. Mo­ti­va­ti­ons­sprü­che wie „Can I kick it? Yes you can“ über brau­nen Le­der­so­fas. Hier sol­len Men­schen nicht nur ar­bei­ten, son­dern Teil ei­ner Ge­mein­schaft wer­den.

Wer die We­Work-Zen­tra­le in New York be­sucht, be­kommt die­se „Fea­tures“ als Wert­schöp­fung auf­ge­drängt. Der stil­be­wuss­te Neu­mann läuft in die­sem Zwit­ter aus Haupt­quar­tier und Fi­lia­le schon mal im Drei­ta­ge­bart durch die Gän­ge. Er ist hier der Star, ein Grün­der mit Guru-Ap­peal.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2019.