GELDANLAGE FÜR HEDONISTEN

Späte Superstars

Die Teak-Stühle aus Le Corbusiers Planstadt in Indien sind en vogue.

GROS­SE BÜHNE Einst eher Stan­dard­ware, jetzt na­tio­na­les Kul­tur­gut

Le Cor­bu­si­er ist be­kannt für sei­ne Lie­ge und für iko­ni­sche Bau­ten in Frank­reich. Aber wer weiß schon, dass der ge­bür­ti­ge Schwei­zer An­fang der 50er Jah­re die Plan­stadt Chan­di­garh in Nord­in­di­en er­rich­tet hat? Da­mals nahm er sei­nen Cou­sin Pier­re Jean­ne­ret mit, der dort Mö­bel de­sign­te. Nach­dem In­di­en sie 2011 zum na­tio­na­len Kul­tur­gut er­klärt und ihre Aus­fuhr be­schränkt hat­te, schos­sen die Prei­se nach oben. Ge­ra­de wur­de ein En­sem­ble aus sechs „Of­fice“-Teak-Stüh­len bei Phil­lips für rund 44.000 Euro ver­stei­gert, ein­zel­ne Mo­del­le wer­den bei­spiels­wei­se bei pa­mo­no.com für rund 5500 Euro an­ge­bo­ten. Das wach­sen­de In­ter­es­se be­legt auch die Re-Edi­ti­on, die das Mö­bel­un­ter­neh­men Cas­si­na die­sen Herbst auf­legt (ab cir­ca 1100 Euro).1

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2019.