NAMEN UND NACHRICHTEN

Stellver­tre­ter­krieg

SIEMENS Vorstandschef Joe Kaeser ist auf einen Waffenstillstand eingeschwenkt.

HEU­TE EIN KÖNIG Büh­nen­stück von An­fang De­zem­ber: Joe Ka­e­ser (r.) mit Ro­land Busch (Foto get­wit­tert von Sie­mens-Kom­mu­ni­ka­to­rin Sa­rah Ha­shish, M.)

Kurz vor Weih­nach­ten ver­strömt Sie­mens-Chef Joe Ka­e­ser (62) Har­mo­nie wie sel­ten. Vor­bei die Zei­ten, als er öf­fent­lich über eine Ver­län­ge­rung sei­nes Ver­trags über An­fang 2021 hin­aus spe­ku­lier­te – und so die Au­to­ri­tät sei­nes Stell­ver­tre­ters und de­si­gnier­ten Nach­fol­gers Ro­land Busch (55) un­ter­grub.

Ob bei In­ves­to­ren­be­su­chen oder ei­ner von „Le­t's talk with Joe Ka­e­ser“ zu „& Ro­land Busch“ er­wei­ter­ten Mit­ar­bei­ter­ver­an­stal­tung, Ka­e­ser be­tont den Schul­ter­schluss. Er füh­le sich „schon als Teil ei­nes Tan­dems“, sag­te er in ei­nem ge­mein­sam mit Busch ge­führ­ten SPIEGEL-In­ter­view. Dem blieb we­nig üb­rig, als bei­zu­pflich­ten: „Ich mich auch.“

Auf­fäl­lig ist, dass Ka­e­ser gut fünf Wo­chen nicht twit­ter­te, ge­nau seit je­nem 8. No­vem­ber, als er – ohne ihn zu nen­nen – über Elon Musk (49), Grün­der des Sie­mens-Kun­den Tes­la, als „kif­fen­den Kol­le­gen“ her­zog. Meh­re­re Auf­se­her hat­ten ge­nug vom Dau­er­feu­er aus Ka­e­sers Han­dy. Die Kri­tik: Er sei zu ak­tiv und äu­ße­re sich zu all­zu vie­len The­men.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2020.