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Ciao & Adieu

C&A Der einst stolze Modefilialist schließt allein in Deutschland rund 100 Läden.

LICHT AUS C&A be­rei­tet eine Schlie­ßungs­wel­le vor

Noch sind sie of­fen, die Tü­ren der C&A-Fi­lia­len in Des­sau und Rot­ten­burg, in Wit­ten und Stadtha­gen. Doch nicht mehr lan­ge, denn der an­ge­schla­ge­ne Mo­de­kon­zern bläst zum Rück­zug. In Des­sau und Rot­ten­burg ist im Ja­nu­ar Schluss, in Wit­ten Ende Fe­bru­ar, in Stadtha­gen spä­tes­tens im Som­mer. Mit den vier Pro­vinz­häu­sern star­tet das Ma­nage­ment ein Sa­nie­rungs­pro­jekt, das zum Be­frei­ungs­schlag wer­den soll, das aber auch die Ein­kaufs­stra­ßen vie­ler Klein-und Mit­tel­städ­te ge­fähr­det.

Mit dem Re­struk­tu­rie­rungs­pro­gramm „Tur­naround Ger­ma­ny“ (TAG) will C&A sei­nen wich­tigs­ten Markt sa­nie­ren. Der­zeit lau­fen Ver­hand­lun­gen mit den Ver­mie­tern; der von der Fa­mi­lie Bren­nink­mei­jer ge­führ­te Kon­zern for­dert hohe Nach­läs­se. Wei­gern sich Im­mo­bi­li­en­be­sit­zer oder ist ein Stand­ort oh­ne­hin nicht zu ret­ten, zieht C&A aus.

Wie vie­le der 450 Fi­lia­len in Deutsch­land ge­schlos­sen wer­den, ist noch nicht fi­nal ent­schie­den. In­si­der ge­hen von bis zu 100 aus, die in­ner­halb der nächs­ten drei Jah­re zu­ge­sperrt wer­den. Es könn­ten je­doch mehr wer­den. Eu­ro­pa­weit kom­men noch ei­ni­ge dazu. So sol­len etwa in den Nie­der­lan­den über 30 Märk­te zur Dis­po­si­ti­on ste­hen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2020.