NAMEN UND NACHRICHTEN

Spätzünder

AUDI Die VW-Tochter will groß ins Carsharing einsteigen – und buhlt um die Hilfe von Sixt.

DRI­VE-TO-GUY Mit Alex­an­der Sixt wol­len alle gern durch die Ge­gend kur­ven

Car­sha­ring sei für Au­to­her­stel­ler „to­tes Ge­schäft“, hat Alex­an­der Sixt (40) ein­mal ge­sagt. Ohne funk­tio­nie­ren­de IT, Syn­er­gi­en und Steue­rungs­sys­te­me ei­nes Au­to­ver­mie­ters sei das Busi­ness kaum pro­fi­ta­bel zu be­trei­ben. Man kann die Aus­sa­ge des Sixt-Vor­stands und -Vor­den­kers auch dre­hen: Mit Au­to­ver­mie­ter Sixt als Part­ner könn­te es klap­pen.

Der In­gol­städ­ter Au­to­bau­er Audi je­den­falls hat die Bot­schaft ver­stan­den. Kon­zern­chef Bram Schot (58) plant in sei­nen letz­ten Amts­mo­na­ten den groß­flä­chi­gen Ein­stieg ins Car­sha­ring. Und – rich­tig! – Sixt soll als Part­ner ein­stei­gen.

Lan­ge hat­te Audi den Mo­bi­li­täts­hype in der Bran­che weit­ge­hend igno­riert. Wäh­rend Daim­ler und BMW sich an Car2Go und Dri­veNow ver­such­ten, be­schränk­te man sich auf „Audi on de­mand“, eine ni­schi­ge Pre­mi­um­au­to­ver­mie­tung. Jetzt end­lich, da die Kon­kur­ren­ten den Rück­wärts­gang ein­le­gen, geht Schot auf die Stra­ße. 30.000 bis 40.000 Au­dis soll­ten in eu­ro­päi­schen Me­tro­po­len be­reit­ge­stellt wer­den, heißt es im Kon­zern, dar­un­ter auch grö­ße­re Mo­del­le wie der A6. Die „Audi on de­mand“-Fahr­zeu­ge sol­len dann über­all im Stadt­ge­biet ab­ge­stellt und aus­ge­parkt wer­den kön­nen.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2020.