DIE ÖKONOMIE DER ...

... grünen Geldpolitik

Unabhängige Notenbanker könnten klimapolitisch viel bewegen. Aber sie haben dafür keine Legitimation.
Von Christian Schütte

Der bis­lang best­be­zahl­te Zen­tral­bank­chef der Welt wird bald UN-Son­der­be­auf­trag­ter für Kli­ma­fi­nan­zie­rung. Mark Car­ney (54), des­sen Amts­zeit bei der Bank of Eng­land im Ja­nu­ar en­det, über­nimmt den Eh­ren­job von Me­di­en­mil­li­ar­där Mi­cha­el Bloom­berg (77), der in den US-Wahl­kampf ein­steigt.

Car­ney hat das Kli­ma 2015 als Ers­ter auf die No­ten­ban­ker­agen­da ge­bracht. Heu­te dis­ku­tiert auch die EZB, wie grün sie wer­den soll: Die neue Che­fin Chris­ti­ne La­g­ar­de (63) plant ein „Stra­te­gic Re­view“ der ge­sam­ten Geld­po­li­tik. Kli­ma­ri­si­ken sol­len mit im Fo­kus ste­hen.

Die He­bel ei­ner No­ten­bank sind rie­sig, und Eu­ro­pas Wäh­rungs­hü­ter sind frei von je­der Kon­trol­le. Aber sol­len sie ihre fast un­be­grenz­ten Mög­lich­kei­ten auch für an­de­re Zie­le ein­set­zen als das ei­gent­lich fest­ge­schrie­be­ne: die Geld­s­ta­bi­li­tät?

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