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WER BREMST, VERLIERT

AUTOINDUSTRIE Die Fusion zwischen Peugeot Citroën und Fiat Chrysler verschärft das Ausscheidungsrennen in der Branche. Erste Verlierer zeichnen sich ab. Die Deutschen werden nicht dazugehören.

Einer hat­te das Ziel schon sehr früh im Blick. John El­kann heißt der Mann, er ist 43 Jah­re alt und wacht über die In­ter­es­sen der ita­lie­ni­schen Agnel­li-Fa­mi­lie, was in die­sen Ta­gen vor al­lem heißt, dass er ne­ben dem Ver­wal­tungs­rat von Fer­ra­ri auch den von Fiat Chrys­ler lei­tet. Den Au­to­mo­bil­kon­zern steu­ert er ge­ra­de in eine Fu­si­on mit dem fran­zö­si­schen Kon­kur­ren­ten PSA (Peu­geot Ci­troën).

Als El­kann, da­mals ein lo­cki­ger, bis­wei­len schüch­tern wir­ken­der Busi­ness-School-Ab­sol­vent, im Mai 2004 die Füh­rung des Clans über­nahm, war Fiat fast plei­te. Gut 900 Mil­lio­nen Euro wa­ren die Kon­zer­n­an­tei­le der Fa­mi­li­en­hol­ding noch wert.

Heu­te sind dar­aus gut neun Mil­li­ar­den Euro ge­wor­den; zu­sätz­lich hat die Fa­mi­lie mehr als eine hal­be Mil­li­ar­de Euro an Di­vi­den­den kas­siert. Ge­mein­sam mit dem lang­jäh­ri­gen Fiat-Chef Ser­gio Mar­chion­ne hat El­kann den Wert der Fa­mi­li­en­an­tei­le ver­zehn­facht.

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