BUSINESS REBEL

Günther Schuh

Der E-Auto-Pionier glänzt in der Theorie – und patzt in der Praxis.

Wenn Gün­ther Schuh (61) über E-Au­tos spricht, wim­melt es von Fehl­schlüs­sen – bei den an­de­ren. Vor al­lem die­ser „fun­da­men­ta­le Irr­tum“ der In­dus­trie är­gert ihn: „Dass ein gu­tes Elek­tro­au­to ge­nau­so weit und schnell fah­ren kann wie ein Ver­bren­ner und dann am bes­ten ge­nau­so viel kos­tet.“ Schuh, In­ge­nieur und Pro­fes­sor für Ma­schi­nen­bau, hält sol­che Wucht­brum­men für ein Ding der Un­mög­lich­keit. Die nö­ti­gen Bat­te­ri­en wür­den auch mor­gen nicht güns­tig sein, ar­gu­men­tiert er, und zwar aus un­be­stech­li­chen phy­si­ka­li­schen Grün­den. Dem Wahn der Au­to­bau­er setzt er sei­ne Vi­si­on ent­ge­gen: güns­ti­ge E-Flit­zer mit klei­ner Bat­te­rie, nur für die Stadt. Denn da „ha­ben wir drin­gen­den Be­darf“.

Beim Vi­sio­nie­ren ist es nicht ge­blie­ben. Schuh baut selbst. Sei­ne e.GO Mo­bi­le AG in Aa­chen ent­wi­ckel­te und fer­tigt den e.GO Life: 3,35 Me­ter kurz, etwa 100 Ki­lo­me­ter Reich­wei­te, zu ha­ben ab 16.000 Euro.

Oder eben nicht zu ha­ben.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2020.