FRAU DES JAHRES

„Das ist groß“

Seit zehn Jahren steuert Henkel-Aufsichtsratschefin Simone Bagel-Trah Dax-Konzern und Eigentümerfamilie mit strategischem Geschick und kommunikativer Finesse. Die Jury wählte sie deswegen zur Prima inter Pares 2019.

FRONT­FRAU Si­mo­ne Ba­gel-Trah, Mit­glied der fünf­ten Ge­ne­ra­ti­on, muss Hen­kel ge­gen glo­ba­le Ri­va­len ver­tei­di­gen und die Fa­mi­lie ge­wo­gen hal­ten. Im In­ter­view kün­digt sie wich­ti­ge Wei­chen­stel­lun­gen an.

Frau Ba­gel-Trah, jüngst hat­ten Sie den CEO-Job bei Hen­kel zu ver­ge­ben. Sie ha­ben sich für ei­nen Mann und nicht für eine Frau ent­schie­den. Be­dau­ern Sie, dass es nicht ge­klappt hat?

SI­MO­NE BA­GEL-TRAH Das ist für mich nicht die ent­schei­den­de Ka­te­go­rie. Denn bei al­ler Freu­de an Viel­falt bleibt die wich­tigs­te Fra­ge: Wer bringt die rich­ti­ge Qua­li­fi­ka­ti­on mit, wer ist für die Auf­ga­ben, die vor uns lie­gen, die bes­te Wahl? Wir sind über­zeugt, dass Cars­ten Kno­bel als neu­er CEO am bes­ten da­für ge­eig­net ist.

Sie set­zen sich seit Jah­ren zum Ziel, die Quo­te von Frau­en un­ter Ih­ren Füh­rungs­kräf­ten zu er­hö­hen, und ha­ben knapp 35 Pro­zent er­reicht. War­um reicht es erst für eine Frau im sechs­köp­fi­gen Vor­stand, Syl­vie Ni­col, und noch nicht für den CEO?

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