DIE ULTIMATIVE

Grünpflanze

Wie ein Münchener Start-up Büromenschen Natur vermittelt.

Die Deut­schen und ihr Wald – neu­er­dings lebt die Lie­be auch im Wohn­zim­mer und in Bü­ros. Und zwar pfle­ge­leicht. Zwei Un­ter­neh­mer aus Mün­chen ha­ben 2014 sty­le­Green ge­grün­det; Bil­der und gan­ze Wän­de aus Moo­sen, Far­nen, Blät­tern wer­den so na­tür­lich kon­ser­viert, dass sie voll­kom­men ohne Gie­ßen und Ent­lau­sen aus­kom­men. Ni­k­las Gug­gen­ber­ger hat­te schon wäh­rend des ge­mein­sa­men Sport­öko­no­mie­stu­di­ums in Bay­reuth mit Lu­kas Din­ger ein Kaf­fee­rös­te­rei-Start-up ge­grün­det, dann stell­te er eine ein­fa­che Rech­nung an: Der Mensch ist seit Hun­dert­tau­sen­den von Jah­ren un­ter­wegs in der Na­tur. „Seit rund 200 Jah­ren je­doch sitzt er zu 90 Pro­zent drin­nen, ist in Bü­ros, in Groß­städ­ten.“ Ganz un­ge­sund.

Die sim­ple Lö­sung des Duos: mehr Na­tur in den All­tag. Mit­tels Gly­ze­rin, Sal­zen und Le­bens­mit­tel­farb­stoff wird das Grün qua­si „mu­mi­fi­ziert“, be­hält aber vie­le sei­ner wohl­tu­en­den Ei­gen­schaf­ten, wie die Un­ter­neh­mer sich un­ter an­de­rem vom Fraun­ho­fer-In­sti­tut be­stä­ti­gen lie­ßen. Is­land­moos etwa sorgt für Schall­schutz und dank Feuch­tig­keits­aus­tausch für ein ge­sun­des Raum­kli­ma; die Pflan­zen ge­ben ei­nen be­ru­hi­gen­den Wald­duft ab.

Und: Krea­ti­vi­tät wie Pro­duk­ti­vi­tät am Ar­beits­platz sol­len auch zu­neh­men. Fir­men wie die Deut­sche Bahn, die Flug­hä­fen in Mün­chen und Dub­lin, Mc­Do­nal­d's in Eng­land oder Daim­ler pro­bie­ren es aus, IBM hat in Mün­chen gleich zehn Eta­gen durch­ge­grünt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2020.