AUSFAHRT

Happy End

Der Ferrari F8 verlangt als radikaler Sportwagen vom Fahrer Konzentration. Der Lohn: viel Spaß.

Fer­ra­ri macht Ernst: Mit ei­ner Be­schleu­ni­gung von 0 auf 200 Ki­lo­me­ter pro Stun­de in nur 7,8 Se­kun­den und ei­ner Spit­zen­ge­schwin­dig­keit von 340 Stun­den­ki­lo­me­tern schließt der F8 zu mil­lio­nen­teu­ren Hy­per­sport­lern wie dem Bu­gat­ti Vey­ron auf. Da­bei ist Fer­ra­ris neu­er Zwei­sit­zer bloß der re­gu­lä­re Nach­fol­ger in der Sport­wa­gen­bau­rei­he mit V8-Mit­tel­mo­tor – frei­lich 40 Kilo leich­ter und mit 50 PS mehr Leis­tung als sein Vor­gän­ger­mo­dell 488 GTB.

Der Ernst setzt sich im Cock­pit fort: Ha­ken fürs Ja­ckett und Ab­la­ge­flä­chen für all­täg­li­che Uten­si­li­en sucht man ver­ge­bens. In die Hal­tenet­ze hin­ter den Sit­zen pas­sen nur dün­ne Lapt­op­ta­schen, und hin­ter dem Trenn­schott zum Ma­schi­nen­raum ist oh­ne­dies nur noch Platz für Tech­nik. Der Fuß­raum ist so knapp be­mes­sen, dass schon ich mit 1,86 Me­ter Kör­per­grö­ße mei­ne Bei­ne stark an­win­keln muss.

Das Manet­ti­no, also der klei­ne Wahl­he­bel für die Fahr­mo­di in der rech­ten Lenk­rad­spei­che – ei­nes von Fer­ra­ris vie­len Mar­ken­kenn­zei­chen –, hat kei­ne „Nor­mal“- oder gar „Kom­fort“-Ein­stel­lung. Das harm­lo­ses­te Set­ting heißt „Sport“, ge­folgt von „Race“ und wei­te­ren Stu­fen, die As­sis­tenz­sys­te­me wie das ESP nach und nach aus­schal­ten. Dazu ei­nen „Wet“-Mo­dus für re­gen­nas­sen Asphalt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2020.