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SIXT Verhandlungen über Volkswagen-Einstieg.

TÜR GEÖFF­NET Die Sixt- Brü­der Alex­an­der (l.) und Kon­stan­tin

Sich mit der Sixt-Fa­mi­lie zu ver­bün­den steht schon län­ger auf der Wunsch­lis­te der Volks­wa­gen-Len­ker. Erst lo­te­ten sie aus, ob man ge­mein­sam ins Car­sha­ring ein­stei­gen könn­te. Sixt-Chef Erich (76) und sein für die Stra­te­gie ver­ant­wort­li­cher Sohn Alex­an­der (40) hat­ten BMW 2018 für rund 200 Mil­lio­nen Euro ih­ren An­teil am Joint Ven­ture Dri­veNow ver­kauft; sie wa­ren frei für Neu­es. Doch die Au­to­ver­mie­ter-Fa­mi­lie lehn­te ab. Ge­nau­so er­ging es dem da­ma­li­gen Audi-Chef Bram Schot (59), als der im Früh­jahr 2019 eine Ge­mein­schafts­fir­ma für das Au­to­abo On de­mand grün­den woll­te.

Jetzt, so scheint es, ist die Tür of­fen. Volks­wa­gen wer­de sich wahr­schein­lich an der Sixt AG be­tei­li­gen, be­rich­ten Ein­ge­weih­te. Of­fi­zi­ell äu­ßert sich nie­mand. Doch im Um­feld ist da­von die Rede, VW pla­ne mit ei­nem An­teil von rund 15 Pro­zent, wohl ge­split­tet in Stamm- und Vor­zugs­ak­ti­en. Sixt be­rei­te eine Ka­pi­tal­er­hö­hung vor. Die Fa­mi­lie selbst hält ak­tu­ell die Mehr­heit der Stimm­rech­te, sie will kei­ne An­tei­le ab­ge­ben. Ein An­ker­ak­tio­när aber sei will­kom­men.

Sixt ist Co­ro­na-ge­schwächt. 37 Pro­zent we­ni­ger Um­satz im ers­ten Halb­jahr, 123 Mil­lio­nen Euro Ver­lust, 1,5 Mil­li­ar­den Euro KfW-Kre­dit­li­nie.

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