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Fast geschenkt

BUGATTI Volkswagen will die Luxusmarke verkaufen. Sportwagenbauer Rimac ist interessiert.

BU­GAT­TI-FAN Cris­tia­no Ro­nal­do mit sei­nem Vey­ron

Piëch first! Als die Volks­wa­gen-Spit­ze vor ei­ni­ger Zeit über ei­nen mög­li­chen Käu­fer ih­rer Lu­xus­mar­ke Bu­gat­ti nach­dach­te, fiel ihr die Fa­mi­lie des Man­nes ein, ohne den es die Su­per­sport­wa­gen nicht gäbe: Fer­di­nand Piëch. Der 2019 ge­stor­be­ne Kon­zern­pa­tri­arch hat­te die el­säs­si­sche Le­gen­de 1998 wie­der­be­lebt. Er woll­te die at­trak­tivs­ten und leis­tungs­stärks­ten Au­tos der Welt bau­en. Viel­leicht hät­te ja Piëch-SohnGre­gor (26) In­ter­es­se, un­ter­neh­me­risch im­mer­hin als Ver­mie­ter no­bels­ter Ka­ros­sen ak­tiv.

Bu­gat­ti hat ins­ge­samt nur gut 700 Au­tos ver­kauft; Volks­wa­gen-Chef Her­bert Diess (61) sieht die un­pro­fi­ta­ble Mar­ke als Bal­last. Für kol­por­tiert rund 200 Mil­lio­nen Euro hät­te Gre­gor Piëch kau­fen kön­nen. Der Deal kam am Ende nicht zu­stan­de.

Der Ver­kaufs­wil­le in Wolfs­burg blieb. In­zwi­schen lau­fen ernst­haf­te Ver­hand­lun­gen mit dem kroa­ti­schen Su­per­sport­wa­gen-Spe­zia­lis­ten Mate Ri­mac (32). Noch sei nichts ent­schie­den, warnt ein Volks­wa­gen-Mann. Und of­fi­zi­ell nimmt der Kon­zern kei­ne Stel­lung. Doch Be­tei­lig­te be­rich­ten, der Ver­kauf an Ri­mac sol­le mög­lichst noch in die­sem Jahr durch die Gre­mi­en ge­hen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2020.