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Kaderschmieden

FUSSBALL Den Klubmanagern brechen die Einnahmen weg. Richten müssen es: die Trainer.

EDEL­TECH­NI­KER Jür­gen Klopp treibt beim FC Li­ver­pool so­gar den Preis von Su­per­stars

Als Na­tio­nal­spie­ler Kai Ha­vertz (21) An­fang Sep­tem­ber für bis zu 100 Mil­lio­nen Euro von Bay­er Le­ver­ku­sen zum FC Chel­sea wech­sel­te, durf­te die Bun­des­li­ga kurz die Co­ro­na-Kri­se ver­ges­sen. Es wirk­te ein biss­chen wie frü­her: Ball-Boom ohne Ende. Da­bei hat der gro­ße Blues Ein­zug ge­hal­ten. Trau­ri­ger Tief­punkt: die Staats­bürg­schaft für den Tra­di­ti­ons­klub Schal­ke 04.

Zwar geht Chris­ti­an Sei­fert (51), Chef der Deut­schen Fuß­ball Liga (DFL), da­von aus, dass sei­ne 36 Klubs die his­to­risch „an­spruchs­volls­te und schwie­rigs­te Spiel­zeit“ wirt­schaft­lich über­ste­hen wer­den. Aber klar ist: Ein­nah­men von Me­di­en­part­nern, Spon­so­ren und Fans schrump­fen. Po­ten­zi­al für hö­he­re Um­sät­ze bie­tet fast nur noch die Mann­schaft. Bis­lang ha­ben vie­le Klubs hier or­dent­lich Geld ver­senkt.

Nun liegt in den Ka­dern das größ­te Stei­ge­rungs­po­ten­zi­al – und die Klubs brau­chen zum Teil ganz neue Ma­nage­ment­qua­li­tä­ten. „Die Mehr­heit der Bun­des­li­ga­klubs un­ter­schätzt im­mer noch, wel­che Wert­stei­ge­run­gen durch bes­se­res Ka­der­ma­nage­ment mög­lich sind“, sagt Til­man Ta­cke, Part­ner der Un­ter­neh­mens­be­ra­tung McK­in­sey.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2020.