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Aus der Mode

OUTFITTERY Das Start-up von Stargründerin Julia Bösch strebt nach Staatshilfe.

ES WIRD ENG Eine Ret­tungs­wes­te fehlt Ju­lia Bösch noch

Große Ver­glei­che scheut Ju­lia Bösch (36) nicht. In­ves­to­ren prä­sen­tiert die Star­grün­de­rin gern Fo­li­en, auf de­nen ihr Ber­li­ner Start-up Out­fit­te­ry im Be­kannt­heits­ran­king nur knapp hin­ter dem E-Com­mer­ce-Rie­sen Za­lan­do ran­giert.

Auch sonst scheint es bes­tens zu lau­fen. Neu­er­dings will Bösch, die Män­ner­mo­de in Abo­b­o­xen ver­sen­det, ihre Kun­den mit künst­li­cher In­tel­li­genz be­ra­ten. „Was Spo­ti­fy für die Mu­sik ist, will Out­fit­te­ry für die Mode wer­den“, tön­te sie im „Han­dels­blatt“.

Tat­säch­lich aber kämpft Bösch ge­gen das Aus. Sie sucht rund zehn Mil­lio­nen Euro, um ihr Start-up am Le­ben zu hal­ten. Im März be­reits warn­ten Wirt­schafts­prü­fer, dass 2021 fri­sches Ka­pi­tal nö­tig wer­de. Auf Nach­fra­ge gibt Bösch nur an, „fort­lau­fend in Fi­nan­zie­rungs­ge­sprä­chen“ zu sein. Wei­te­re Fra­gen lässt sie un­be­ant­wor­tet.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2020.