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Per Rotstift

FABER-CASTELL Der neue Chef kürzt beim Personal.

RÄUMT AUF Fa­ber-Ca­s­tells neu­er Chef Ste­fan Leitz

Sym­pa­thi­en ge­sam­melt hat Ste­fan Leitz (56) bis­lang nicht im neu­en Job. Die Pan­de­mie ver­hin­der­te man­ches per­sön­li­che Tref­fen, seit er im März vom Gur­ken­spe­zia­lis­ten Küh­ne zum Blei­stift­her­stel­ler Fa­ber-Ca­s­tell wech­sel­te. Und dass er un­be­irrt kämp­fe­risch star­te­te, kam nur im Auf­sichts­rat gut an – in der Be­leg­schaft hat er sich den Ruf als au­to­ri­tä­rer Kno­chen er­wor­ben.

So wird es wohl blei­ben. Per Rund­schrei­ben in­for­mier­te Leitz nun „of­fen, ehr­lich und vor al­lem auch zeit­nah“ über die Lage. Er gehe für 2020 von 12 Pro­zent we­ni­ger Um­satz und ei­nem „deut­lich schrump­fen­den Er­geb­nis“ aus. Der seit drei Jah­ren an­hal­ten­de Trend set­ze sich „bei wei­ter stei­gen­den Kos­ten lei­der fort und wird durch Co­ro­na deut­lich be­schleu­nigt“. Die „schmerz­haf­ten Maß­nah­men“ wie Kurz­ar­beit, Ein­stel­lungs­stopp oder „teil­wei­se emp­find­li­che Bud­get­kür­zun­gen“ reich­ten nicht aus. „Es wird wei­te­re Ein­spar­maß­nah­men ge­ben müs­sen, ge­ge­be­nen­falls auch bei un­se­rem Per­so­nal.“

Um die De­tails sol­len sich jetzt die Be­ra­ter der PwC-Toch­ter Stra­te­gy& küm­mern. Die Be­ra­ter sind eh im Haus, ihre Toch­ter In­tes soll den er­bit­ter­ten Ge­sell­schaf­ter­kon­flikt zwi­schen Grä­fin Mary von Fa­ber-Ca­s­tell (68) und Stief­sohn Charles (40) be­en­den, der die Kri­se noch be­feu­ert.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2020.