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Reichenwehr

MÜLLER Der Milchmogul knöpft sich Die Linke vor.

SAU­ER Un­ter­neh­mer Theo Mül­ler

Die Kamp­fes­kraft von Theo Mül­ler (80) ist le­gen­där. Einst ver­trieb der Milchmo­gul Um­welt­ak­ti­vis­ten mit der Faust vom Hof, nun wehrt er sich ent­schlos­sen ge­gen Die Lin­ke.

Mül­ler – ei­ner der 50 reichs­ten Deut­schen – fühlt sich per­sön­lich dif­fa­miert und be­droht. Hin­ter­grund ist eine Äuße­rung der Lin­ken-Po­li­ti­ke­rin San­dra Lust, die auf ei­ner Par­tei­ta­gung im März dar­über schwa­dro­nier­te, Ver­mö­gen­de zu tö­ten ("Auch wenn wir das eine Pro­zent der Rei­chen er­schos­sen ha­ben, ist es im­mer noch so, dass wir hei­zen wol­len"), wor­auf der schei­den­de Par­tei­chef Bernd Ri­ex­in­ger (64) ant­wor­te­te: „Wir er­schie­ßen sie nicht, wir set­zen sie schon für nütz­li­che Ar­beit ein.“

Die Sät­ze mit An­klang an die NS-Zeit sorg­ten für Em­pö­rung. Die Staats­an­walt­schaft Kas­sel sah je­doch kei­nen An­lass, Er­mitt­lun­gen auf­zu­neh­men; so sei etwa der Be­griff der Rei­chen un­spe­zi­fisch. Mül­ler sieht das an­ders – und kämpft nun um die Ehre der Mil­li­ar­dä­re.

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