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AXEL SPRINGER Vorstand haut „Bild“-Chef raus.

BE­TREU­UNGS­IN­TEN­SIV „Bild“-Vor­kämp­fer Ju­li­an Rei­chelt

Als Chef­re­dak­teur der „Bild“ müss­te Ju­li­an Rei­chelt (40) Kri­tik ge­wohnt sein. Pro­vo­ka­ti­on ist ge­nau­so Teil des Ge­schäfts­mo­dells wie Em­pö­rung. Zu­letzt je­doch zeig­te sich der Ex-Kriegs­re­por­ter auf­fal­lend dünn­häu­tig. Mit­te Au­gust be­ti­tel­te das Blatt ei­nen Ar­ti­kel über In­vest­ments in das Rei­se-Start-up Omio mit „In­der be­kommt 100 Mil­lio­nen zum Rei­sen“, be­zo­gen auf Grün­der Na­ren Shaam (38). Auf Twit­ter wur­de Rei­chelt dar­auf­hin Ras­sis­mus vor­ge­wor­fen, al­len vor­an vom Start-up-Chef­lob­by­is­ten Chris­ti­an Mie­le (33).

Rei­chelt tipp­te zu­rück. Es folg­ten An­ru­fe und pri­va­te Nach­rich­ten, in de­nen er laut Mie­le etwa eine öf­fent­li­che Ent­schul­di­gung for­der­te. Auch der Sprin­ger-Vor­stand sei in­for­miert, so Rei­chelt. Was wohl kei­ne gute Idee war.

Dort näm­lich war man ob des Kon­flikts ver­är­gert. Die Axel Sprin­ger SE in­ves­tiert selbst in Start-ups, gibt sich als Di­gi­tal­kon­zern. Plötz­lich schwenk­te Rei­chelt auf Schmu­se­kurs. Omio-Grün­der Shaam be­kam ein wohl­wol­len­des In­ter­view; Mie­le plus En­tou­ra­ge eine Ein­la­dung.

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