UNTERNEHMEN

Eiche rustikal

BDI Siegfried Russwurm war ein erfolgreicher Siemens-Vorstand und nach seinem Ausscheiden für viele Spitzenposten gut. Demnächst wird er Cheflobbyist der deutschen Industrie. Die Regierung kann sich schon mal auf ein lebhaftes Miteinander einstellen.

STAND DER TECH­NIK Russ­wurm kennt die Nöte der Un­ter­neh­men und weiß, wie Vor­stän­de ti­cken und le­ben

Er wirk­te ein biss­chen an­ge­spannt an je­nem Ju­ni­mon­tag in Ber­lin. Kennt man ei­gent­lich nicht von Sieg­fried Russ­wurm (57), ei­nem Mann, der vie­les ge­se­hen und vie­les er­lebt hat. Er hat­te sich dem Prä­si­di­um des Bun­des­ver­bands der Deut­schen In­dus­trie (BDI) als Kan­di­dat für den Chef­pos­ten vor­ge­stellt, ging dann auf den Flur, da­mit die an­de­ren un­ter sich re­den konn­ten. Und nun? Kru­zi­fix, war­um dau­er­te das nur so lan­ge?

Schließ­lich öff­ne­te sich die Tür: Es habe sich ge­zo­gen, be­ru­hig­ten sie Russ­wurm, weil ihn je­der Ein­zel­ne lo­ben woll­te. Ein­stim­mig sei das Vo­tum am Ende ge­we­sen: Ja, der Sieg­fried sol­l's ma­chen.

Die BDI­ler wol­len ihn gar nicht erst ins Grü­beln brin­gen. Die Un­ter­neh­men müs­sen schließ­lich die größ­te Kri­se seit Men­schen­ge­den­ken meis­tern, vie­len Bran­chen steht ein Um­bruch be­vor, ge­nau wie der Po­li­tik, wo in­mit­ten hoch­po­li­ti­scher Zei­ten eine neue Bun­des­re­gie­rung über­neh­men wird.

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