UNTERNEHMEN

MUSKS ALBTRAUM

E-AUTOS Ein paar Powerpoint-Folien reichen – und Elektro-Start-ups werden mit Milliarden Dollar an Investorengeldern überhäuft. Doch was können Teslas Trittbrettfahrer wirklich?

TES­LA-JÄGER Ri­vi­an-Grün­der RJ Sca­rin­ge will mit sei­nem Elek­tro-Pick-up im Pre­mi­um­seg­ment an­grei­fen. Die Mil­li­ar­den für die At­ta­cke kom­men un­ter an­de­rem von Jeff Be­zos.

Karl-Tho­mas Neu­mann (59) hat­te noch nie von die­sem ob­sku­ren Fi­nanztrick ge­hört, mit dem Un­ter­neh­men im Blitz­mo­dus an die Bör­se ge­bracht wer­den kön­nen. Bis sich beim Ex-Chef von Opel vor zwei Jah­ren Ste­ve Girs­ky (58) mel­de­te – frü­her Vize der lang­jäh­ri­gen Opel-Mut­ter Ge­ne­ral Mo­tors (GM).

Girs­ky woll­te ein Ve­hi­kel an die Bör­se brin­gen, das nichts als „eine lee­re Hül­le“ ist, im Jar­gon: eine Spe­cial Pur­po­se Ac­qui­si­ti­on Com­pa­ny, kurz SPAC, eine an der Bör­se ge­lis­te­te Platz­halt­er­fir­ma. Die dient nur dazu, sie spä­ter mit ei­nem an­de­ren, rich­ti­gen Un­ter­neh­men zu ver­schmel­zen, da­mit das dann, zack, so­fort an der Bör­se ist. Da­nach lässt sich schnell Kas­se ma­chen oder eine Ka­pi­tal­er­hö­hung durch­zie­hen.

Neu­mann soll­te hel­fen, die rich­ti­ge Fir­ma für den Platz­hal­ter zu fin­den. In Pho­enix, Ari­zo­na, wur­den Girs­ky und er schließ­lich fün­dig. Der Elek­tro-Lkw-Her­stel­ler Ni­ko­la, schwärmt Neu­mann, sei „eine gro­ße Sto­ry. Ganz ähn­lich wie Elon Musk.“

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2020.