BUSINESS REBEL

James Rogers

Der Amerikaner verbannt Plastik aus dem Supermarkt – und verdient dabei prächtig.

James Ro­gers (34) lüm­melt auf ei­ner hell­blau­en So­fa­land­schaft in sei­nem Wohn­zim­mer im ka­li­for­ni­schen San­ta Bar­ba­ra und grinst in die Ka­me­ra. Den Haus­ar­rest hat sich der CEO von Apeel Sci­en­ces selbst ver­ord­net, er will mit gu­tem Bei­spiel vor­an­ge­hen.

Ir­gend­wie ist das zu sei­nem Le­bens­mot­to ge­wor­den, seit er vor acht Jah­ren an­ge­fan­gen hat, ei­nes der größ­ten Pro­ble­me un­se­rer Zeit zu be­kämp­fen: die Ver­schwen­dung von Le­bens­mit­teln. Laut den Ver­ein­ten Na­tio­nen lan­det der­zeit ein Drit­tel der Pro­duk­ti­on auf dem Müll. Ro­gers leg­te res­sour­cen­scho­nend los: 100.000 Dol­lar hol­te er sich von Bill Gates (64), dem da­mals noch reichs­ten Un­ter­neh­mer der Welt, das muss­te erst ein­mal rei­chen.

Nun ist Ro­gers so weit. Sei­ne Lö­sung: eine un­sicht­ba­re und ge­schmacks­neu­tra­le Hül­le, die sich um Oran­gen, Gur­ken und Zi­tro­nen legt und so den Ver­lust von Was­ser und das Ein­drin­gen von Sau­er­stoff re­du­ziert. Da­durch ver­lang­samt sich der Rei­fe­pro­zess.

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