TRENDS

Angriff der Flächen­fresser

UNTERNEHMENSKULTUR Das Homeoffice ist zu einem Herzensprojekt vieler Konzernvorstände avanciert. Wer dahinter aber nur ein Sparprogramm verstecken will, riskiert den Betriebsfrieden.

NEW NOR­MAL Auch nach Ende des Co­ro­na-Lock­downs blei­ben vie­le Bü­ros leer. Alte Ängs­te und Ge­wiss­hei­ten ste­hen plötz­lich in­fra­ge.

Leere Schreib­ti­sche, Stil­le, nur eine trag­ba­re Kli­ma­an­la­ge surrt in der Ecke. Bo­ris Rad­ke (40) führt durch die ver­wais­ten Bü­ros des Start-ups Omio in Ber­lin. Di­rekt an der Schön­hau­ser Al­lee be­legt der Rei­se­ver­mitt­ler drei Eta­gen. Nur: Wie lan­ge noch?

Rad­ke, Di­rec­tor Cor­po­ra­te Af­fairs, ist häu­fig al­lein hier. Die Bü­ros sind seit An­fang Juli wie­der ge­öff­net, aber kaum ein Kol­le­ge kom­me. „Ma­xi­mal 30 Leu­te sind an man­chen Ta­gen hier“, sagt Rad­ke. Von 300. Der Rest ar­bei­te von zu Hau­se. Da­bei könn­ten trotz Ab­stands­re­geln deut­lich mehr Leu­te kom­men.

Rad­ke und sein Boss Na­ren Shaam (38) ha­ben ihr Team wäh­rend der Pan­de­mie fast voll­stän­dig nach Hau­se ge­schickt. Den Groß­teil setz­ten sie zu­dem auf Kurz­ar­beit. Nun läuft das Start-up wie­der un­ter Voll­dampf und hat 100 Mil­lio­nen US-Dol­lar In­ves­to­ren­gel­der ein­ge­wor­ben.

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