GELDANLAGE FÜR KOPFMENSCHEN

Geimpft wird immer

Der Schweizer Lonza-Konzern gehört zu den großen Corona-Profiteuren.

Nichts be­wegt die Bör­sen der­zeit mehr als SARS-CoV-2. Und kaum eine an­de­re In­dus­trie pro­fi­tiert von der Pan­de­mie so stark wie die Impf­stoff­her­stel­ler samt ih­ren Dienst­leis­tern. In die­se Ka­te­go­rie ge­hört ei­ner mei­ner ab­so­lu­ten Lieb­lings­wer­te, der Ba­se­ler Auf­trags­fer­ti­ger Lon­za.

Klei­ne Bio­tech­fir­men, wie das US-Start- up Mo­der­na, die in der Ent­wick­lung ei­nes Vak­zins weit vorn lie­gen, sind auf die Lon­z­as die­ser Welt an­ge­wie­sen. Sie ha­ben gar nicht die Ka­pa­zi­tä­ten, um die Aber­hun­dert Mil­lio­nen Do­sen her­zu­stel­len, die von den Re­gie­run­gen in Eu­ro­pa und den USA be­reits ge­or­dert wur­den.

Vier Pro­duk­ti­ons­li­ni­en bau­en die Schwei­zer ge­ra­de, um die Nach­fra­ge nach dem Mo­der­na-Impf­stoff zu be­die­nen. Lon­za hat sich in der ar­beits­tei­li­gen Bio­tech­in­dus­trie bes­tens ein­ge­rich­tet, die Fremd­pro­duk­ti­on ist die wich­tigs­te Spar­te. Bei 200 Mil­li­ar­den Pil­len- und Kap­sel­hül­len liegt der jähr­li­che Aus­stoß, im Auf­trag von No­var­tis, Ro­che oder As­tra­Ze­ne­ca.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2020.