MEIN PERFEKTER TAG IN ...

Berlin

Zum Frühstück Avocadotoast, danach raus zum Grunewaldsee – und abends Barbecue.
Von Claire Midwood

BERLIN, BERLIN

Clai­re Mid­woods Haupt­stadt-Hot-Spots

Weil ich Früh­auf­ste­he­rin bin, be­gin­ne ich den Tag mit ei­ner klei­nen Me­di­ta­ti­on, ge­folgt von ei­ner Tas­se Tee – du kannst eben ein Mäd­chen aus Groß­bri­tan­ni­en raus­ho­len, aber du kannst nicht Groß­bri­tan­ni­en aus dem Mäd­chen her­aus­ho­len! Dann wid­me ich mich mei­nem neu­en Ri­tu­al der „Mor­gen­sei­ten": Ich schrei­be drei Sei­ten lang al­les auf, was mir durch den Kopf geht – eine Idee der Au­to­rin Ju­lia Ca­me­ron. So be­freie ich mei­nen Geist von Stress und Lärm und kann mich bes­ser kon­zen­trie­ren. Dann gehe ich gern zu „Di­strikt“, hier gibt es den bes­ten Kaf­fee von Ber­lin – und den bes­ten Avo­ca­do­toast! Da ich seit Kur­zem auch die Mami ei­nes ita­lie­ni­schen Was­ser­hunds bin, geh­t's da­nach mit mei­nem Sohn zum Gru­ne­wald­see für ei­nen lan­gen Spa­zier­gang mit Bäll­chen und Stöck­chen.

Zu­rück in der City schau­en wir gern im „Smart­de­li“ vor­bei, ei­nem su­per­sü­ßen Su­shi-Re­stau­rant mit lie­bens­wer­ten Gast­ge­bern. Ich bin ei­gent­lich fast zu oft dort! Da­nach ge­hen wir gern ins Park­haus Ber­lin, dort fin­de ich im­mer wie­der wun­der­ba­re Ge­schenk­ide­en, ent­zü­cken­de Ker­zen und her­vor­ra­gen­de Bü­cher. Es gibt ei­gent­lich kei­nen Be­such hier in der Schrö­der­stra­ße, bei dem ich nicht et­was Ein­zig­ar­ti­ges auf­stö­be­re. Dann zu­rück nach Hau­se, Lego spie­len und Nach­mit­tags­run­de mit dem Hund.

Spä­ter ma­chen wir uns auf zur „Black Isle Bak­e­ry“. Hier gib­t's fan­tas­ti­schen selbst ge­mach­ten Ku­chen und Kaf­fee. Mei­ne Mut­ter, die aus Schott­land stammt, hat die­se Bä­cke­rei – die auch von ei­ner Schot­tin ge­führt wird – im In­ter­net ent­deckt und ließ mir zum Ge­burts­tag eine Ku­chen­aus­wahl schi­cken. Ich bin ver­rückt da­nach – am bes­ten ist der Ing­werku­chen: Er er­in­nert mich je­des Mal so herr­lich an zu Hau­se.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2020.