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Freiheit statt Geld

KOMOOT Kaufhauskönig Benko wollte bei der Outdoor-App einsteigen, ist aber unerwünscht.

SCHIRM­HERR Ko­moot-Grün­der Hal­ler­mann

Das Jahr 2020 ist, zu­min­dest ge­schäft­lich, ein ganz ex­zel­len­tes für Mar­kus Hal­ler­mann (38). Das Co­ro­na­vi­rus treibt die Men­schen nach drau­ßen – und da­mit in sei­ne Out­door-App Ko­moot: Mehr als 15 Mil­lio­nen Nut­zer ha­ben sich in­zwi­schen re­gis­triert, das Wachs­tum bei Neu­an­mel­dun­gen liegt bei 120 Pro­zent. Der Um­satz soll auf 20 Mil­lio­nen Euro zu­steu­ern, das Gan­ze ist hoch­pro­fi­ta­bel.

Hal­ler­mann ge­hört zu den Aus­nah­men in der Ber­li­ner Tech­sze­ne: Seit Jah­ren kom­bi­niert er Wachs­tum und Ge­winn. Der Un­ter­neh­mer setzt auf Nach­hal­tig­keit, das Ma­nage­ment gibt nur aus, was es hat. Ihre App, die Rou­ten und Na­vi­ga­ti­on für Rad­fah­rer und Wan­de­rer bie­tet, brin­gen sie so Stück für Stück nach oben.

Das weckt Be­gehr­lich­kei­ten. Als der Bran­den­bur­gi­sche Früh­pha­sen­fonds sei­nen 15-Pro­zent-An­teil an dem Start-up ver­kau­fen will, mel­det sich der ös­ter­rei­chi­sche In­ves­tor René Ben­ko (43), in Deutsch­land vor al­lem be­kannt durch sei­ne Über­nah­me der Kauf­haus­grup­pe Ga­le­ria Kar­stadt Kauf­hof (sie­he auch Sei­te 12). Ben­ko will das Ge­schäft sei­ner Sport­häu­ser zu ei­nem di­gi­ta­len Öko­sys­tem er­wei­tern, über sei­nen On­line­shop Fahr­rad.de ko­ope­riert er be­reits mit Ko­moot.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2020.