NAMEN UND NACHRICHTEN

Die Paketlösung

VOLKSWAGEN Herbert Diess' Autorität schwindet. Personalentscheidungen werden verschoben.

SPIE­GEL­FECH­TE­REI­EN Im Volks­wa­gen-Kon­zern wach­sen die Zwei­fel an Her­bert Diess

Der öf­fent­li­che Her­bert Diess (62) die­ser Tage ist ein auf­ge­räum­ter, in sich ru­hen­der Ma­na­ger. In Pod­casts lobt der Volks­wa­gen-Chef sei­ne Stra­te­gie; mit Tes­la-Boss Elon Musk (49) tes­tet er scher­zend das neue Elek­tro­mo­dell ID.3, bis­wei­len lobt er Kol­le­gen, die im Mit­ein­an­der mit dem Be­triebs­rat „schon viel er­reicht“ hät­ten.

In klei­ne­rer Run­de da­ge­gen gran­telt der Öster­rei­cher. Klagt ge­gen­über ver­trau­ten Ge­sprächs­part­nern, er dür­fe nicht so, wie er gern wol­le. Ha­dert re­gel­mä­ßig, er be­kom­me das Wolfs­bur­ger Sys­tem der zwi­schen Vor­stand und Ar­beit­neh­mern ge­teil­ten Macht nicht ge­knackt und kön­ne sich im Zwei­fel auch auf die Groß­ak­tio­närs­fa­mi­li­en Por­sche und Piëch nur be­dingt ver­las­sen.

Der Kon­flikt be­son­ders mit Be­triebs­rats­boss Bernd Os­ter­loh (64) schwelt, seit Diess 2015 als Mar­ken­chef VW in Wolfs­burg be­gon­nen hat. Mo­men­tan steu­ert er auf ei­nen neu­en Hö­he­punkt zu.

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