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THYSSENKRUPP Gupta verspricht als einziger Bieter für den Stahl Rettung ohne Jobabbau.

TRAUT SICH WAS San­jeev Gupta will das größ­te deut­sche Stahl­werk fit ma­chen

Nie­mand kann­te San­jeev Gupta (49) in Deutsch­land, be­vor er sein Kauf­an­ge­bot für die so tra­di­ti­ons­rei­che wie not­lei­den­de Stahl­spar­te von Thys­sen­krupp ab­gab. Ja klar, 2019 hat­te sei­ne Li­ber­ty Steel Cham­pi­on dem Kon­kur­ren­ten Ar­celor­Mit­tal ei­ni­ge Hüt­ten in Ru­mä­ni­en, Tsche­chi­en und Lu­xem­burg ab­ge­kauft. Aber das zähl­te kaum.

In­zwi­schen hat sich Gupta an wich­ti­gen Stel­len be­kannt ge­macht. Per Vi­deo­schal­te prä­sen­tier­te er sein Kon­zept ge­mein­sam mit Li­ber­ty Steels Eu­ro­pa-Chef Ro­land Junck (65; Ex-Ar­celor­Mit­tal) vor NRW-Wirt­schafts­mi­nis­ter An­dre­as Pink­wart (60; FDP), IG-Me­tall-Vor­stand Jür­gen Ker­ner (51) und Ul­rich Nuß­baum (63), Staats­se­kre­tär im Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um.

Of­fen­bar hat Gupta Ein­druck hin­ter­las­sen. Nuß­baum etwa be­fand, er gebe sei­nen Se­gen für jede trag­fä­hi­ge un­ter­neh­me­ri­sche Lö­sung – auch für Gupt­as. Al­ler­dings müss­ten die Ver­ant­wort­li­chen bei Thys­sen­krupp selbst ent­schei­den, wel­cher In­ter­es­sent zum Zuge kom­me.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2020.