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Piloten­projekt

LUFTHANSA Konzernlenker Carsten Spohr kommt beim Krisenmanagement unerwartet voran.

LEE­RE SIT­ZE, LEE­RE KAS­SE Luft­han­sa-CEO Sp­ohr muss spa­ren – ge­ra­de auch im Cock­pit

Cars­ten Sp­ohr (53) war dem Ka­len­der et­was vor­aus. An­fang No­vem­ber be­schwor der Luft­han­sa-Ka­pi­tän ei­nen Win­ter, „der für un­se­re Bran­che hart und her­aus­for­dernd sein wird“. Eine Wo­che spä­ter roch es dann schon nach Früh­ling. Die Mel­dung ei­nes na­hen Co­ro­na-Impf­stoffs ließ die Luft­han­sa-Ak­tie hüp­fen. Und eine Wan­del­an­lei­he des Kon­zerns über rund 600 Mil­lio­nen Euro ging weg wie Frei­bier am Bal­ler­mann.

Auch wenn die Lage ernst bleibt und je­den Mo­nat 350 Mil­lio­nen Euro ver­si­ckern; es gibt wie­der ein paar Licht­bli­cke für die Luft­han­sa. Und Sp­ohr will das Mo­men­tum nut­zen.

Vor al­lem die An­lei­he weckt Fan­ta­si­en. Das Wert­pa­pier war sechs­fach über­zeich­net, das Un­ter­neh­men hät­te theo­re­tisch viel mehr Geld ein­sa­cken kön­nen. Be­mer­kens­wert auch der Zins­satz von 2 bis 2,25 Pro­zent. Er lag un­ter den zu­nächst an­ge­bo­te­nen 2,75 Pro­zent – und kel­ler­tief un­ter den bis zu 9,5 Pro­zent, die der Bund für sei­ne Kre­di­te ver­langt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2020.