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Ready to go

1&1 DRILLISCH Ralph Dommermuths Streit mit der spanischen Telefónica eskaliert.

PO­KER­FACE 1&1-Boss und United-In­ter­net-Grün­der Ralph Dom­mer­muth pro­vo­ziert die Kon­kur­renz

Ralph Dom­mer­muth (57), Mil­li­ar­där und In­ter­net­ve­te­ran, mimt als Mo­bil­funk­un­ter­neh­mer gern den idea­lis­ti­schen Un­der­dog. Seit er mit sei­nem An­bie­ter 1&1 Dril­lisch 2019 teu­res Funk­spek­trum zum Auf­bau ei­nes ei­ge­nen, ul­tra­schnel­len 5G-Net­zes er­stei­gert hat, geht es ihm nicht bloß um den per­sön­li­chen Er­folg, son­dern um das Wohl gleich des gan­zen Lan­des.

Um di­gi­tal vor­an­zu­kom­men, brau­che Deutsch­land mo­derns­te 5G-Tech­no­lo­gie, sagt Dom­mer­muth. 1&1 will sie lie­fern. Und das, ganz wich­tig, ohne Tech­nik des chi­ne­si­schen Aus­rüs­ters Hua­wei, den Ge­heim­diens­te der Spio­na­ge be­zich­ti­gen. Er sei „re­a­dy to go“, so Dom­mer­muth. Ein­zi­ges Pro­blem, na­tür­lich: Die Kon­kur­renz wol­le den Auf­stieg von 1&1 zum voll­wer­ti­gen Netz­be­trei­ber mit al­len Mit­teln ver­hin­dern.

Da sein ei­ge­nes Netz in der Auf­bau­pha­se im­men­se Funk­lö­cher hät­te, braucht Dom­mer­muth Zu­gang zu den Mas­ten der Eta­blier­ten. Seit bald zwei Jah­ren ver­han­delt er des­halb mit Deut­scher Te­le­kom, Vo­da­fo­ne und Te­le­fó­ni­ca (O₂). Bis­lang kam kein Na­tio­nal-Roa­ming-Deal zu­stan­de.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2020.