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Liebesbrief

SAP Selten: Mitarbeiter trösten Vorstandschef.

UN­TER FREUN­DEN Chris­ti­an Klein ern­tet Zu­spruch

Es fehl­ten nur die Herz­chen am Rand: Ende Ok­to­ber, die SAP-Ak­tie war ge­ra­de um mehr als 20 Pro­zent ein­ge­bro­chen, er­hielt Vor­stands­chefChris­ti­an Klein (40) eine er­grei­fen­de Loya­li­täts­no­te. „Lie­ber Chris­ti­an“, schrie­ben 337 mitt­le­re Füh­rungs­leu­te un­ter dem Be­treff „When the go­ing gets tough, the tough get go­ing“, „wir wer­den Dir fol­gen und Dei­ne Er­war­tun­gen er­fül­len.“ Der CEO habe „ge­nau das Rich­ti­ge“ ge­tan.

Ge­meint war Kleins fol­gen­rei­ches Ge­ständ­nis, SAP kön­ne Um­satz und Mar­ge in Zu­kunft doch nicht so stark stei­gern, wie es Ex-Chef Bill Mc­Der­mott (59) ver­spro­chen hat­te. Die Be­grün­dung, Kun­den for­der­ten In­ves­ti­tio­nen in bes­se­re Clou­d­an­ge­bo­te, ging in der Ent­täu­schung der An­le­ger un­ter. Der wert­volls­te Dax-Kon­zern ver­lor an ei­nem Tag 25 Mil­li­ar­den Euro an Wert; Klein mu­tier­te vom jun­gen Hoff­nungs­trä­ger zum Prü­gel­kna­ben.

Da war Trost an­ge­sagt. Die Be­leg­schaft schal­te­te so­fort in den Schmu­se­mo­dus: Man ste­he „zu 100 Pro­zent hin­ter Dir“, schrieb die Grup­pe in der Mail; „zäh­le auf uns“. Über­wäl­tigt von so viel Zu­spruch, ant­wor­te­te Klein nicht we­ni­ger pa­the­tisch: „Eure Er­mu­ti­gung be­deu­tet mir die Welt.“

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2020.