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„Das ist unser Ur-Instinkt“

NESTLÉ Wie führt man die Firma durch die Krise und gestaltet gleichzeitig die Zukunft? Mark Schneider (55), Chef des weltgrößten Nahrungsmittelherstellers, über das vielleicht härteste Jahr seiner Karriere.

GE­BEU­TELT UND ZU­VER­SICHT­LICH Mark Schnei­der rich­tet den Le­bens­mit­tel­gi­gan­ten Nest­lé neu aus. Das Stör­feu­er durch die Co­ro­na-Pan­de­mie soll ihn nicht lan­ge auf­hal­ten.

H err Schnei­der, als die ers­te Co­ro­na-Wel­le um die Welt schwapp­te, ha­ben Sie Nest­lé schar­fen Re­ge­lun­gen un­ter­wor­fen und in ei­ner emo­tio­na­len An­spra­che eine Zeit für Hel­den aus­ge­ru­fen. Wäh­rend wir spre­chen, geht Eu­ro­pa in den zwei­ten Lock­down. Was nun?

MARK SCHNEI­DER Die­se Bot­schaft an un­se­re Mit­ar­bei­ter war mir sehr wich­tig. Jetzt, sechs, sie­ben Mo­na­te spä­ter, mag man­ches viel­leicht et­was pa­the­tisch klin­gen, aber ich habe aus mei­nem Her­zen ge­spro­chen. Die Be­dro­hung durch das Vi­rus ist jetzt die glei­che. Aber die Un­si­cher­heit im Um­gang da­mit ist klei­ner ge­wor­den, weil wir mehr dar­über wis­sen als zu je­nem Mo­ment, in dem wir alle die scho­ckie­ren­den Bil­der aus Chi­na und Nord­ita­li­en ge­se­hen hat­ten.

Wie kom­men Sie da­mit per­sön­lich zu­recht?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2020.