GELDANLAGE FÜR KOPFMENSCHEN

Deutsches Schnäppchen

Der Kurscrash bei SAP ist die Chance zum Einstieg in die Cloud-Revolution.

SAP lös­te am 26. Ok­to­ber ei­nen Aus­ver­kauf sei­ner Ak­ti­en aus. Nach­dem Vor­stands­chef Chris­ti­an Klein (40) sei­ne Mit­tel­frist­zie­le ein­kas­siert hat­te, ver­lor der Soft­ware­kon­zern rund ein Vier­tel an Wert. Zu schaf­fen macht vor al­lem die US-Toch­ter Con­cur. Mit acht Mil­li­ar­den US-Dol­lar war der cloud­ba­sier­te Rei­se­kos­ten­ma­na­ger die teu­ers­te Über­nah­me des frü­he­ren Chefs Bill Mc­Der­mott (59). Nur: Dienst­ge­reist wird der­zeit prak­tisch nicht.

Trotz der co­ro­nabe­ding­ten Pro­ble­me ist der Um­stieg zum Cloud-Abo-Dienst­leis­ter für SAP not­wen­dig, die Kun­den wol­len es so. Dar­über hin­aus ist er sehr lu­kra­tiv. Zu Be­ginn fal­len zwar die ho­hen Li­zenz­um­sät­ze weg – über die Nut­zungs­dau­er ver­dient SAP aber deut­lich mehr.

Der Um­stieg kos­tet Zeit und Geld. Des­we­gen er­war­tet SAP sin­ken­de Soft­ware­li­zenz­um­sät­ze in den nächs­ten Jah­ren, ge­folgt von ei­nem be­schleu­nig­ten Wachs­tum ab 2023. Im Jahr 2025 soll rück­bli­ckend der Um­satz um jähr­lich 6 Pro­zent und das Be­triebs­er­geb­nis um jähr­lich 7 Pro­zent ge­wach­sen sein.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2020.