LEBEN

LOB DER RANDLAGE

REFUGIEN Côte d'Azur, Ibiza, Monte Carlo: Die alten Hotspots sind auserlebt. Einige Superreiche haben neue Ziele gefunden – und locken verwöhnte Reisende. Großartige Aussichten auf einen coronafreien Sommer.

Die Lodge „Glen­fes­hie“ im schot­ti­schen Na­tio­nal­parkt Cairn­gorm ge­hört zum Reich von An­ders Holch Povl­sen

Alle sechs Wo­chen, so heißt es, fliegt An­ders Holch Povl­sen (48) an sei­nen Sehn­suchts­ort, das Al­dou­rie Cast­le am Loch Ness, mit Zin­nen und Tür­men. Er schaut dann über ei­nen Teil sei­nes Reichs, das rie­sig ist. Rund 80.000 Hekt­ar nennt der Däne be­reits sein ei­gen. Über 130 Mil­lio­nen Euro hat er in­ves­tiert. Er ist da­mit der größ­te pri­va­te Grund­be­sit­zer Schott­lands, selbst die Queen hat we­ni­ger.

Wenn mal wie­der ein Es­ta­te zum Ver­kauf steht, steht Povl­sen be­reit. Er müs­se ihn dann manch­mal brem­sen, sagt sei­ne rech­te Hand, Tho­mas Mac­Do­nell, bei den Schot­ten kom­me die Land­nah­me lang­sam nicht mehr gut an. Povl­sens Ant­wort sei dann meist: Hof­fen wir, dass wir wei­ter­hin ge­nug Mode ver­kau­fen.

Im Haupt­be­ruf ver­an­stal­tet Povl­sen näm­lich eine der größ­ten Hy­per­ven­ti­la­tio­nen im eu­ro­päi­schen In­ter­net; er ist Spi­ri­tus Rec­tor und gro­ßer Pro­fi­teur der web­ba­sier­ten Fast Fa­shion: des Trends, sich mög­lichst viel Mode in kur­zen Zeit­ab­stän­den zu­zu­le­gen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2020.