NAMEN UND NACHRICHTEN

Zoff im Porzellan­laden

VILLEROY & BOCH Die Familie wird zum Geschäftsrisiko. Die Alten wollen in eine Übernahme investieren, die Jungen lieber nicht.

Kurz vor Sil­ves­ter woll­teYves El­sen (61), Auf­sichts­rats­chef von Vil­le­roy & Boch ("Tisch­kul­tur von ih­rer schöns­ten Sei­te"), sei­ner­seits rei­nen Tisch ma­chen. Am 30. De­zem­ber quit­tier­te der haupt­amt­li­che CEO der Lu­xem­bur­ger En­gi­nee­ring-Fir­ma Hi­tec sei­nen Job bei dem Ge­schirr- und Bad­spe­zia­lis­ten. Er war so in Rage, dass er so­gar die in der Sat­zung vor­ge­se­he­ne zwei­mo­na­ti­ge Nie­der­le­gungs­frist igno­rier­te.

Tags dar­auf ver­kün­de­te das zweit­wich­tigs­te Mit­glied des Auf­sichts­rats den Ab­schied aus dem saar­län­di­schen Mett­lach. An­net­te Köh­ler (53), Vor­sit­zen­de des Prü­fungs­aus­schus­ses und an­er­kann­te Be­triebs­wirt­schafts­pro­fes­so­rin, geht Ende Fe­bru­ar.

Über die Be­weg­grün­de der Flucht­be­we­gun­gen er­fuh­ren die Vor­zugs­ak­tio­nä­re nichts – als gäbe es für bör­sen­no­tier­te Un­ter­neh­men kei­ne In­for­ma­ti­ons­vor­schrif­ten. Zu sa­gen ha­ben die au­ßen­ste­hen­den An­teils­eig­ner oh­ne­hin nichts, die Stimm­rech­te lie­gen kom­plett bei den 300 Fa­mi­li­en­ge­sell­schaf­tern.

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