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Volle Schubkraft

MTU AERO ENGINES Jürgen Geißinger soll im Mai Aufsichtsratschef Eberhardt ablösen. Vielleicht.

UN­GE­SCHICKT Ex-Scha­eff­ler-Chef Geiß­in­ger steht sich selbst im Weg

Eigent­lich schien al­les vor­be­rei­tet für ei­nen glat­ten Wech­sel, von dem kein Au­ßen­ste­hen­der im Vor­feld er­fah­ren hät­te. An­fang Mai will sich MTU-Chef­kon­trol­leurKlaus Eber­hardt (71) auf der Haupt­ver­samm­lung in al­len Eh­ren ver­ab­schie­den. Vor­zei­tig zwar, sei­ne Wahl­pe­ri­ode läuft bis 2023, aber mit Blick auf sein Al­ter doch lan­ge ge­plant, so heißt es im Um­feld des Gre­mi­ums.

Den Zeit­punkt für sei­nen Ab­schied von MTU Aero En­gi­nes nach 13 Jah­ren, da­von 12 Jah­re an der Spit­ze des Auf­sichts­rats, könn­te der lang­jäh­ri­ge Chef des Rüs­tungs­kon­zerns Rhein­me­tall kaum bes­ser tref­fen. Der Zu­lie­fe­rer für Flug­zeug­trieb­wer­ke aus Mün­chen-Al­lach ist ak­tu­ell der Stolz der Bör­se. Das Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men schaff­te im Sep­tem­ber den Auf­stieg in den Dax, Ak­ti­en­kurs und Auf­trags­be­stand ei­len von Re­kord zu Re­kord.

Der Nach­fol­ger ist auch schon län­ger aus­ge­guckt: Mit­kon­trol­leur Jür­gen Geiß­in­ger (60) soll Eber­hardt nach dem Ak­tio­närs­tref­fen als Vor­sit­zen­der ab­lö­sen, so wur­de es im Auf­sichts­rat be­reits vor Mo­na­ten be­spro­chen. Der frü­he­re Vor­mann des frän­ki­schen Au­to­zu­lie­fer- und Wälz­la­ger­kon­zerns Scha­eff­ler ge­hört dem Gre­mi­um seit 2005 an und fällt dort re­gel­mä­ßig mit un­ter­neh­me­ri­schem Den­ken und kennt­nis­rei­chen Fra­gen zum kom­ple­xen Trieb­werks­ge­schäft auf.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2020.