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Enteignung light

WARBURG Maximale Demütigung: Haupteignern droht Entzug ihrer Stimmrechte.

ZEI­TEN­WEN­DE Der War­burg-Mit­in­ha­ber Chris­ti­an Olea­ri­us muss sich zu­rück­zie­hen

Not­wen­dig ist die Rück­be­sin­nung auf die Tu­gen­den des ehr­ba­ren Kauf­manns“, for­der­teChris­ti­an Olea­ri­us (77), Mit­in­ha­ber und lang­jäh­ri­ger Chef der Ham­bur­ger Pri­vat­bank M.M. War­burg & Co. Das war 2012, die Bran­che setz­te sich mit der Fi­nanz­kri­se aus­ein­an­der, und Olea­ri­us be­schrieb „Tu­gen­den, die seit je­her fest in der Kul­tur ei­ni­ger Bank­häu­ser ver­an­kert sind“.

Dass War­burg zu den ed­len Bank­häu­sern ge­hört, er­schien so selbst­ver­ständ­lich, dass es Olea­ri­us gar nicht erst er­wähn­te.

Die Wirk­lich­keit war eine ganz an­de­re. Das Bank­haus, das an der Ham­bur­ger Bin­nen­als­ter re­si­diert, war im gro­ßen Stil in Ak­ti­en­ge­schäf­te ver­strickt, die heu­te als il­le­gal be­wer­tet wer­den. Die Fol­gen die­ser Deals er­schüt­tern die Bank wie viel­leicht nichts zu­vor in ih­rer 222-jäh­ri­gen His­to­rie.

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