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Aus der Traum

KOFLER Die Börsenstory des Medienmanagers zerbröckelt. Die wichtigste Beteiligung steht vor dem Aus.

STRAH­LE­MANN Ge­org Kof­ler ist ein be­gna­de­ter Ver­käu­fer in ei­ge­ner Sa­che

Um gro­ße Wor­te ist Ge­org Kof­ler (62) nie ver­le­gen. Der Me­di­en­ma­na­ger und In­ves­tor be­herrscht „Die Höh­le der Lö­wen“ (Vox) ge­nau­so wie Wer­bung in ei­ge­ner Sa­che. Mit sei­ner Un­ter­neh­mens­grup­pe The So­ci­al Chain wol­le er nicht nur „ein neu­es Pro­Sie­ben im Zeit­al­ter von So­ci­al Me­dia“ auf­bau­en, son­dern gleich „eine Kom­bi­na­ti­on aus Face­book und Ama­zon“.

Viel grö­ßer geh­t's nicht. Kof­lers Ge­schäfts­mo­dell fügt al­les zu­sam­men, was ge­ra­de läuft. Über so­zia­le Me­di­en will er ei­ge­ne Pro­duk­te ver­kau­fen, und das auch noch trend­ge­recht via In­flu­en­cer. Kof­ler pro­gnos­ti­ziert ex­plo­si­ons­ar­ti­ges Wachs­tum: Sei­ne Grup­pe, die in die­sem Jahr 300 Mil­lio­nen Euro um­set­zen will, soll die Mil­li­ar­de in rund vier Jah­ren er­rei­chen. Auch mit ei­nem bal­di­gen De­büt im re­gu­lier­ten Han­del in Frank­furt oder New York ko­ket­tier­te der Ma­na­ger schon.

Doch Kof­lers Bör­sen­sto­ry droht zu plat­zen. Sei­ne um­satz­stärks­te Be­tei­li­gung steht vor dem Aus. Das Kon­zept geht nicht auf.

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