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Männer im Geldregen

MANAGERGEHÄLTER Neue Regeln sollen den Anstieg der Vergütung in den Vorstandsetagen beenden – tatsächlich werden die Summen weiter wachsen.

KÖNIG JOE, DER ERS­TE Der Sie­mens-Chef steht 2019 bis­her an der Spit­ze der Groß­ver­die­ner im Dax

So gern Kon­zern­chefs viel ver­die­nen, so un­gern er­tra­gen sie es, an der Spit­ze der Jah­res­rang­lis­te zu ste­hen. Denn dann setzt es öf­fent­li­che Prü­gel.

So er­ging es zu­letzt Grö­ßen wie Bill Mc­Der­mott (58) von SAP oder Die­ter Zet­sche (66) von Daim­ler, und so dürf­te es auch Joe Ka­e­ser (62) er­wi­schen. Rund 14,3 Mil­lio­nen Euro fin­den sich auf der fi­na­len Ge­halts­ab­rech­nung des Sie­mens-Bos­ses für das Ge­schäfts­jahr 2019. Die­se Sum­me wer­den sei­ne größ­ten po­ten­zi­el­len Kon­kur­ren­ten Her­bert Diess (61; Volks­wa­gen) und Oli­ver Bäte (54; Al­li­anz) nicht er­rei­chen, ihr Sa­lär ist bei zehn Mil­lio­nen Euro ge­de­ckelt. Al­len­falls Mc­Der­mott kann ihn mit ei­nem gi­gan­ti­schen gol­de­nen Hand­schlag noch ge­fähr­den.

Sei­nen Sprung an die Spit­ze der Dax-Groß­ver­die­ner ver­dankt Ka­e­ser den Zu­tei­lun­gen aus gleich zwei Ak­ti­en­pro­gram­men. Gut 7,2 Mil­lio­nen Euro kas­sier­te er aus den zeit­gleich im No­vem­ber fäl­lig ge­wor­de­nen Tran­chen (sie­he Gra­fik „Bes­ser­ver­die­ner"). Es ist eine er­staun­lich hohe Be­loh­nung für eine re­la­tiv be­schei­de­ne Kurs­ent­wick­lung.

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