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AUTOINDUSTRIE Die deutschen Konzernbosse werfen ein E-Modell nach dem anderen auf den Markt. Aber ihnen fehlen die Batteriezellen – und die Fähigkeit, mit diesen umzugehen. Der Aufbruch in die abgasfreie Zukunft gerät zum Stotterstart.

Wenn Ola Käl­le­ni­us (50) den ers­ten Elek­tro-Mer­ce­des EQC lobt, so wie er das als Daim­ler-Chef pflicht­schul­dig tun muss, klingt das für vie­le sei­ner Kol­le­gen wie bit­te­re Iro­nie. Neu­lich sprach Käl­le­ni­us vom EQC als hei­ßer Ware, auf die „Kun­den neun bis zwölf Mo­na­te war­ten“ müss­ten.

Das klingt gut, liegt al­ler­dings nicht, wie der Daim­ler-Mann in­si­nu­iert, an der ge­wal­ti­gen Nach­fra­ge. Die Kun­den war­ten, weil die Au­tos nicht fer­tig wer­den. Daim­ler feh­len die Bat­te­ri­en.

Käl­le­ni­us hat in­tern den Elek­tro­not­stand aus­ge­ru­fen. Täg­lich muss Pro­duk­ti­ons­chef Jörg Bur­zer (50) be­rich­ten: Kommt Lie­fe­rant LG Chem auf die ver­spro­che­nen Stück­zah­len? Stellt das Daim­ler-Bat­te­rie­werk in Ka­menz end­lich brauch­ba­re Bat­te­rie­mo­du­le für den EQC und die – eben­falls ra­ren – Plug-in-Hy­bri­de des Kon­zerns her? Funk­tio­nie­ren die Kühl­sys­te­me der Ak­kus jetzt, sinkt die Aus­schuss­quo­te?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2020.