UNTERNEHMEN

„WILD UNSER BLUT“

ROLF ELGETI Der hochbegabte Finanzexperte stolperte über eigenwillige Immobiliendeals. Inzwischen hat sich der Investor ein neues Firmenreich aufgebaut, ausufernd wie kaum ein zweites in Deutschland. Und erklärungsbedürftig.

SPIEL MIT GREN­ZEN Mit Mil­lio­nen ret­te­te Rolf Elge­ti Han­sa Ros­tock. Doch es ist kein In­vest­ment, das sich nach Plan ent­wi­ckelt – ähn­lich wie ei­ni­ge sei­ner Start-ups.

Manch­mal greift Rolf Elge­ti ziel­si­cher da­ne­ben – zum Bei­spiel bei der Wahl des Mot­tos für sei­ne Fir­ma: „Klein un­ser Häuf­lein, wild un­ser Blut“ heißt es auf der Web­site der Obo­tri­tia Ca­pi­tal, in der er sei­ne wich­tigs­ten Be­tei­li­gun­gen ge­bün­delt hat. Die Zei­len stam­men aus ei­ner Sol­da­ten­hym­ne von 1938, an­geb­lich das Lieb­lings­lied Her­mann Gö­rings, das Fall­schirm­jä­ger der Bun­des­wehr in ab­ge­wan­del­ter Form bis heu­te sin­gen.

Elge­ti, der sei­nen Wehr­dienst bei den Fall­schirm­jä­gern ab­sol­vier­te, ver­tei­digt den Leit­satz: „Mög­li­cher­wei­se wird das Lied ir­gend­wann ver­bo­ten, aber ge­ra­de des­we­gen bleibt der Satz bis da­hin erst recht auf der Web­site ste­hen.“

Rolf Elge­ti – ein Trotz­kopf, ein Dick­schä­del, so wirkt es. Ei­ner, der als Un­ter­neh­mer und In­ves­tor macht, was er will, und da­bei gern mal die Gren­zen aus­tes­tet.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2020.