TRENDS

„Trump ist ein Desaster für die US-Wirtschaft“

AMERIKA Kein deutscher Topmanager kennt die USA so gut wie Martin Richenhagen, Boss des Landmaschinenherstellers Agco. Ein Gespräch über die Bilanz Donald Trumps, den Handelsdeal mit China, den Wahlkampf und hasenfüßige CEO-Kollegen.

BIG IN NEW YORK Mit Tre­ckern hat Mar­tin Ri­chen­ha­gen in Ame­ri­ka sein Glück ge­macht. Seit 2004 hat er den Bör­sen­wert von Agco ver­vier­facht. 2013 po­sier­te er an­läss­lich ei­nes Ana­lys­ten­tags vor der New Yor­ker Bör­se. Das hat sich auch für ihn ge­lohnt: 2018 ver­dien­te er 20,6 Mil­lio­nen Dol­lar.

Gegen 15 US-Kan­di­da­ten setz­te sich Mar­tin Ri­chen­ha­gen (67) durch, als er 2004 Chef von Agco wur­de, dem dritt­größ­ten Land­ma­schi­nen­her­stel­ler der Welt (Fendt, Mas­sey Fer­gu­son). Seit­her hat der Köl­ner, der sei­ne Kar­rie­re als Leh­rer für Re­li­gi­on und Fran­zö­sisch be­gann, den Um­satz auf 9,4 Mil­li­ar­den Dol­lar fast ver­drei­facht. In­zwi­schen ist er US-Bür­ger und Teil der Wirt­schafts­eli­te des Lan­des; un­ter an­de­rem sitzt er im Board des Ga­se­kon­zerns Lin­de.

Herr Ri­chen­ha­gen, Sie hat­ten nach Do­nald Trumps Wahl­sieg 2016 ge­sagt, man sol­le ihm als Prä­si­dent eine Chan­ce ge­ben. Im No­vem­ber wird er­neut ge­wählt. Soll­te er eine zwei­te Chan­ce be­kom­men?

MAR­TIN RI­CHEN­HA­GEN Bes­ser nicht.

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