EINE NACHT IM

„Arctic Bath“, Lappland

Abtauchen unter Nordlicht – am Ufer des Luleälven liegt das neueste Spa-Hotel des Nordens.

BI­BER­BAU DE LUXE Das Ho­tel schwimmt im Som­mer auf dem Fluss. Im Win­ter friert es fest. Aber in­nen: al­les Hyg­ge.

Im Ja­nu­ar herr­schen im schwe­di­schen Lapp­land, nur 50 Ki­lo­me­ter vom Po­lar­kreis ent­fernt, schon mal mi­nus 17 Grad, und hell ist es auch nur für we­ni­ge Stun­den. Eine un­wirt­li­che Ge­gend. Aber kalt und teu­er ist un­ge­bro­chen ein Rei­se­trend, erst recht na­tür­lich für Nord­licht­jä­ger. Und so öff­net nun im 600-Ein­woh­ner-Ort Ha­ra­ds das nächs­te und bis­lang wohl spek­ta­ku­lärs­te Haus für die Kalt­luft­jün­ger, das „Arc­tic Bath“.

Zwölf Lu­xus­hüt­ten, sechs auf dem Was­ser, man­che mit Steg, sechs an Land, auf Stel­zen. Der Ring auf dem Was­ser, mit Sau­nen und ei­nem Re­stau­rant, über­dacht von ei­ner höl­zer­nen Kro­ne, wirkt wie ein über­di­men­sio­na­ler Bi­ber­bau. Ein schwim­men­des Well­ness­ho­tel, im Som­mer um­ge­ben von Was­ser, im Win­ter friert es fest. Der Über­bau des De­signs: Die run­de Form soll Ge­bor­gen­heit schaf­fen, die Stäm­me an das Holz er­in­nern, das frü­her den Fluss run­ter in die Ha­fen­stadt Lu­leå ge­trie­ben wur­de.

Mit De­sign ken­nen sich die Be­trei­ber Brit­ta und Kent Lind­vall aus, ih­nen ge­hört in der Ge­gend be­reits das „Tree­ho­tel“, eine An­samm­lung von ex­zen­trisch ge­stal­te­ten Edel­baum­häu­sern. Nun hat es sie von den Wip­feln aufs Was­ser ge­zo­gen. Der Fluss soll im In­ne­ren des Haus­krei­ses auf vier Grad er­hitzt wer­den zwecks Eis­ba­den. Wer sich auf­wär­men muss: Alle Hüt­ten ha­ben Bo­den­hei­zung und Holz­ofen. Und zum Herz­er­wär­men kann man in kla­ren, dunk­len Näch­ten mit Glück Nord­lich­ter se­hen. 1

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2020.